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Gesellschafter-Geschäftsführer: KFZ-Sachbezüge

Ab der Veranlagung 2018 ist die Bewertung des geldwerten Vorteils aus der privaten Nutzung eines seitens der Gesellschaft zur Verfügung gestellten KFZ an wesentlich beteiligte Gesellschafter-Geschäftsführer nunmehr in der Verordnung BGBl II 70/2018 geregelt. Wesentlich beteiligt ist ein Gesellschafter-Geschäftsführer dann, wenn er mehr als 25% der Anteile an der entsprechenden Kapitalgesellschaft hält. Er erzielt damit Einkünfte aus sonstiger selbständiger Arbeit.

  • Ermittlung des Sachbezugs wie für einen Dienstnehmer = pauschale Berechnung
    • 1,5% bzw. 2% der Anschaffungskosten je nach Emissionswert, höchstens EUR 720,00 bzw. EUR 960,00 pro Monat,
    • auch bei Gebrauchtwagen Ansatz auf Basis des Neupreises (tatsächliche Anschaffungskosten des ersten Erwerbes oder Listenpreis)
    • halber Sachbezug bei nachweislich (Fahrtenbuch!) weniger als durchschnittlich 500 Privatkilometern pro Monat,
    • Sachbezugsbefreiung für Elektro-Kfz mit CO2-Emissionswert von 0
  • Ermittlung der tatsächlichen Kosten für die private Nutzung = exakte
    Ermittlung der auf die private Nutzung entfallenden Aufwendungen, die von der Gesellschaft getragen werden. Voraussetzung ist dabei allerdings, dass der Privatanteil nachgewiesen wird. Hierzu ist die Führung eines Fahrtenbuches erforderlich. Weiters müssen die von der Gesellschaft getragenen Aufwendungen bekannt sein.

Ergänzend dazu ist anzumerken, dass bei wesentlich beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführern die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb als betriebliche Fahrten zu werten sind.

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